17. September 2013
Die Grüne Landtagskandidatin Ellen Enslin im Hochtaunuskreis appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stimme am 22. September dafür zu sorgen, dass die Energiewende in Hessen endlich in Schwung kommt. „Die Landtagswahl wird richtungsweisend, denn gerade die FDP ist mit ihren Beschlüssen dabei, das Aus für die Energiewende herbeizuführen. Das bedeutet ein Zurück zu Kohle und Atom. Auch die CDU scheut nicht davor zurück, sich einer Anti-Windkraft-Kundgebung anzuschließen. Wir sind entsetzt darüber, dass die Reaktorkatastrophe von Fukushima vergessen zu sein scheint, obwohl uns fast täglich neue Schreckensmeldungen aus Japan erreichen. Zudem bedeutet diese Kehrtwende von Schwarz-Gelb, dass die Chancen der erneuerbaren Energien für Arbeitsplätze und Handwerk in Hessen weiter ungenutzt bleiben. Und dies, obwohl 93 Prozent der Bundesbürger laut einer Umfrage von TNS Infratest einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien wollen.“ Die FDP hat auf ihrem Parteitag am Wochenende einen Beschluss gefasst, nach dem die Kriterien für Vorrangflächen zur Nutzung von Windenergie drastisch verschärft werden sollen. So soll statt einer bisher vorgesehenen Mindestdistanz von 1000 Meter für Windkraftanlagen eine neue Regelung nach der Formel „Abstand gleich Höhe mal zehn“ gelten. Das würde einen Abstand von bis zu 2000 Metern zur Wohnbebauung bedeuten, und damit Windkraft in weiten Teilen Hessens unmöglich machen. Die Erzeugung von Windenergie im Binnenland ist die preisgünstigste Art der Erzeugung von erneuerbaren Energien. Zudem plane die FDP für neue Anlagen ein Moratorium durchzusetzen, das zu Verzögerungen und Stillstand führen wird. „Dies, obwohl nach dem Konsens des Energiegipfels klare Vorgaben unter allen Fraktionen vereinbart wurden, um den Ausstieg aus der Atomkraft und den vereinbarten Umstieg auf 100% erneuerbare Energien zu schaffen, denn die Windkraft ist ein wichtiger Baustein einer zukunftsfähigen Energieversorgung.
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