Auf vielen Ebenen unterstützen Förderprogramme, um die Energiewende voranzubringen. Etliche Kommunen und Landkreise profitieren schon davon und schonen nicht nur das Klima, sondern auch die ihrer kommunalen Finanzen. „Nur dem Hochtaunuskreis ist es bis heute nicht gelungen, entsprechende Förderantrage fristgerecht zu stellen,“ stellt die umweltpolitische Sprecherin der Grünen Ellen Enslin fest. „Bei Defiziten in zweistelliger Millionenhöhe ein Luxus, den sich der Hochtaunuskreis nicht leisten kann.“ Immer wieder hat sie auf die Fördermöglichkeiten hingewiesen und nachgehakt. Geschehen ist bisher nichts. Da kann sich der 1. Beigeordnete auch nicht mehr mit Ausflüchten wie fehlendem Personal herauszureden. „Besonders ärgerlich ist es, weil es Gelder für Projekte gegeben hätte, die im Hochtaunuskreis schon in Arbeit sind. Dazu gehören der Aufbau eines entsprechenden Facility-Managements oder die nachhaltige Mobilität mit Förderung von Radverkehr und ÖPNV.“
Seit Oktober sind nun die neuen Förderrichtlinien veröffentlich. Damit es diesmal gelingt, haben die Grünen einen Antrag gestellt. Der Hochtaunuskreis soll die notwendigen Voraussetzungen schaffen, um endlich bis zu 95 Prozent der Personal oder Sachkosten für Klima- oder Teilklimakonzepte zu erhalten. „Wir erwarten, dass der Landrat dies endlich zur Chefsache macht und aktiv wird,“ fordert Enslin abschließend.
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