Herr Vorsitzender, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste!
Im 4-jährigen Rhythmus führt die IHK Frankfurt regelmäßig eine Standortumfrage unter den Unternehmen für Frankfurt, dem Main-Taunus- und dem Hochtaunuskreis durch.
Nun hat es bei der jüngst erschienenen Umfrage 2024 für die TOP-3-Handlungsbedarfe bei den Standortfaktoren im Hochtaunuskreis erhebliche Veränderungen und Verschiebungen ergeben. Zur Erklärung, die Handlungsbedarfe ergeben sich aus der Wichtigkeit und Zufriedenheit der befragten Unternehmen zu bestimmten Themen z.B. Gewerbeflächen-/Grundstückspreise, Breitbandversorgung, qualifizierte Fachkräfte, Energiekosten, die Höhe der Gewerbe- und Grundsteuer oder die Wirtschaftsfreundlichkeit der Kommunalpolitik, Dauer der Genehmigungsverfahren oder die Digitalisierung der Verwaltungsverfahren.
Waren 2020 die drei wichtigsten Themen „die Digitalisierung der Verwaltung mit 82,6; Energiekosten mit 72,1 und die Dauer von Genehmigungsverfahren mit 61,4. So hat es für 2024 Verschiebungen in den Prioritäten gegeben. Platz 1 Dauer der Genehmigungsverfahren mit einer Veränderung von + 78,5 Punkten auf 140 Punkte. Dicht gefolgt vom Thema Digitalisierung von Verwaltungsverfahren + 55,6 auf 138 Punkte und neu dabei Wirtschaftsfreundlichkeit der Kommunalpolitik mit 105 Punkten.
Uns interessiert, was steckt hinter den nicht unerheblichen Verschiebungen bei den Themen „Dauer Genehmigungsverfahren“ oder „die Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen“. Oft genug haben wir in der Vergangenheit in den Ausschüssen gerade diese Themen behandelt: „wie können Genehmigungszeiten reduziert“ werden oder wie ist der Stand „Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen“ vor dem Hintergrund des Online-Zugangsgesetzes im HTK und woran hakt es.
Deshalb wollen wir die Themen „Genehmigungsdauer“ und „Digitalisierung“ stärker in den Fokus rücken: Welche Genehmigungsverfahren sind gemeint bzw. welche Handlungsbedarfe sind bei der Kreisverwaltung und welche bei anderen kommunalen bzw. stattlichen Ebenen zu sehen. Am wichtigsten ist, wie können wir als Kreis die Genehmigungsverfahren reduzieren und die Digitalisierung mit dem Online-Zugangsgesetz erfüllen.
Bitte um Zustimmung zu unserem Antrag

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