GRÜNE Konzepte für den Hochtaunuskreis

Energiewende
100% erneuerbare Energien

Wir wollen die Kommunen zum Motor der Energiewende machen und ihnen mehr Freiheit bei der wirtschaftlichen Betätigung im Energiebereich geben. So gewinnen Klimaschutz, die kommunalen Haushalte, aber auch die Bürgerinnen und Bürger.
Mit Sonne und Wind kann auch im Hochtaunuskreis umweltfreundlich Energie erzeugt werden. Für Photovoltaik und thermische Solaranlagen eignen sich viele Dachflächen. Sie müssen nur konsequent genutzt werden. Diese Investitionen rechnen sich wirtschaftlich und reduzieren die CO2-Emmissionen merklich. Über Bürgersolaranlagen ist es möglich auch die Bürgerinnen und Bürger an solchen Projekten zu beteiligen.

In der kontroversen Diskussion um die Windkraft wollen wir GRÜNE mit transparenten Verfahren die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einbeziehen. Wichtig ist, dass die Standorte sachgerecht ausgewählt werden, damit die Beeinträchtigungen für Mensch und Umwelt minimiert werden, aber ein Ausbau der Windenergie muss möglich sein. Diese Blockadehaltung endlich aufzubrechen und der Windkraft eine Chance zu geben, dafür setze ich mich ein, denn erneuerbare Energien und Energieeffizienz schützen nicht nur das Klima, sondern schaffen so zukunftssichere Arbeitsplätze, besonders im Handwerk.
Energiewende geht nur mit Verkehrswende– Vorfahrt für Bus und Bahn
Regionaltangente West muss kommen

Verkehrsvermeidung und Stärkung des Nahverkehrs sind für eine nachhaltige Mobilität unerlässlich.
Aufgrund des täglichen Staus auf der Saalburg werden die Fahrtzeiten mit dem Auto in Richtung Frankfurt immer länger und aufreibender werden. Ruhiger und stressfreier fährt es sich mit der Taunusbahn, wenn man einen Sitzplatz hat. Beharrlich haben die GRÜNEN immer wieder den weiteren Ausbau und Kapazitätserweiterungen gefordert. Gerade für ältere Menschen und Jugendliche sind abgestimmte Busverbindungen oder Anruf-Sammel-Taxies besonders wichtig.
Endlich könnte die Regionaltangente West eine attraktive Schienverbindung werden und so eine schnelle und direkte Verbindung aus dem Taunus zum Frankfurter Flughafen entstehen. Das Land muss diese Pläne tatkräftig unterstützen.
Leider läuft das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) 2019 aus und es ist noch keine Nachfolgeregelung geschaffen. Deshalb muss auf Bundesebene eine Regelung geschaffen werden, damit die Finanzierung gesichert wird. Aber auch das Land muss den Nahverkehr stärker als bisher unterstützen. Der Klimawandel zeigt, die bisherige Verkehrspolitik hat ihre Grenzen erreicht. Verkehrsvermeidung und Verkehrsverlagerung von der Straße auf umweltfreundliche Formen und endlich umweltverträgliche Antriebe für Autos müssen endlich zur Regel werden.
Ein integriertes Verkehrskonzept, das den Umweltverbund von Nahverkehr, Radfahren und zu Fuß gehen stärkt und dazu eine intelligente Autonutzung – dafür werde ich mich weiter einsetzen!
Flughafenausbau Frankfurt – eine Region wehrt sich!

Die Verlagerung der Flugrouten „Tabum“ haben den Menschen im Taunus schon einen Vorgeschmack gegeben, was der Flughafenausbau Frankfurt mit sich bringen wird. Die GRÜNEN haben sich in der Vergangenheit vehement gegen den Flughafenausbau eingesetzt. Trotz großer Proteste in der Region wurde die neue Landebahn gebaut. Nun sind viele Menschen auch im Hochtaunuskreis weiteren Lärmbelastungen ausgesetzt. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass die Lärmbelastungen reduziert werden. Dazu gehören die Begrenzung der Flugbewegungen und definierte Lärmobergrenzen. Außerdem darf das Terminal 3 nicht gebaut werden und die Öffentlichkeit muss bei der Festlegung von Flugrouten und Flugverfahren beteiligt werden.
Die Rhein/Main-Region – nachhaltig entwickeln

Um die Rhein-Main-Region zukunftsfähig zu entwickeln, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen Boden, Wasser, Energie etc. notwendig. Dies muss sich in verbindlichen Vorgaben von Flächen etc. wieder finden, denn ein ungebremstes Wachstum kann die Region nicht verkraften. Mehr Lebensqualität für die Menschen in der Rhein-Main-Region wird es nur mit einer nachhaltigen Entwicklung geben können.

Eine Stadtplanung, die die unterschiedlichen Bereiche Arbeiten und Wohnen wieder stärker zusammenlegt, gibt den Menschen die Chance, dort zu arbeiten, wo sie auch wohnen. Hier auch die Bedürfnisse der älteren Menschen mit einzubeziehen, wird eine wichtige Aufgabe der Zukunft sein. Attraktive, lebendige Innenstädte bieten den Menschen ein urbanes Lebensgefühl und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, während der Großmarkt auf der Grünen Wiese nur für automobile Bevölkerungsgruppen gut erreichbar ist.

Leider sind schon viele wertvolle Grünräume in der Rhein-Main-Region zerstört worden. Mit dem von GRÜNEN initiierten Projekt „GrünGürtel“ ist es gelungen, diese Entwicklung zu stoppen. Naturschutz und Naherholung greifen eng in einander. Grüngürtel und Regionalpark werden mehr und mehr ein gemeinsamer Erholungsraum und Bindeglied in der Region. Für die Zukunft braucht es grüne Räume im gesamten Rhein-Main-Gebiet, denn sie sind Voraussetzung für eine hohe Lebensqualität in der Region.
Landwirtschaft – endlich umweltverträglich

Die Lebensmittelskandale der letzten Zeit haben gezeigt, dass endlich eine Umkehr hin zu einer umweltverträglichen Landwirtschaft notwendig ist. Nur so können die Verbraucherinnen und Verbraucher wieder Vertrauen in gesunde Lebensmittel erhalten, die in der Region produziert werden. Etliche Bauern haben die Lage erkannt und ihre Landwirtschaft schon umgestellt. Sie haben es nicht bereut, denn sie haben einen erfolgreichen und zukunftsweisenden Weg eingeschlagen. Dabei müssen sie weiter unterstützt werden, denn die Nachfrage nach gesunden Lebensmitteln ist weit größer als die Produktion. In diesem Bereich liegt eine große Chance, durch die sich die Region Hochtaunus profilieren könnte.
Bildung – auf den Anfang kommt es an

Den Kindergärten kommt eine besondere Aufgabe bei der Entwicklung von Kindern zu. Durch gezielte Förderung kann hier die Lernfreude der Kinder genutzt werden. Besonders die sprachliche Kompetenz muss durch entsprechend ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher erhöht werden. Die dramatische Situation des Fachkräftemangels, da nach Angaben des Sozialministeriums 3.000 Erzieher und Erzieherinnen fehlen. Macht es den Kommunen schwer, ausreichend Personal für ihre Kindergärten zu bekommen.

Die viel propagierte Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 ist ein leeres Versprechen, weil vielerorts nur G8 angeboten wird. GRÜNE stehen für eine echte Wahlfreiheit zwischen G8 und G9.
Auch verlässliche Betreuungsangebote fehlen an vielen Grundschulen. Mit dem GRÜNEN Betreuungskonzept wird das Land die Kosten bis 14.30 Uhr übernehmen. Im Gegenzug stellt die Kommune je nach Bedarf der Eltern das weitere Angebot bis 17.00 Uhr und in den ferien sicher. So erhalten die Eltern ein verlässliches Angebot. GRÜNE stehen für ein bedarfsgerechtes Bildungs- und Betreuungsangebot, damit sich der Bildungs- und Erziehungsplan am Kind und nicht an den Institutionen orientiert.

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